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VÖK-Vortragsabend Wittmann Battenfeld GmbH am 24.9.2013

Kurzbericht von Kim Baumann, 5AHWEU


Der VÖK-Vortragsabend wurde von VÖK-Präsident KommR Ing. Leopold Katzmayer eröffnet. Bevor die interessanten Fachvorträge der Firma Wittmann-Battenfeld starteten, begrüßte Herr Ing. Katzmayer den neuen Abteilungsvorstand der Abteilung Kunststofftechnik am TGM, Herrn Prof. DI(FH) Klemens Reitinger, MSc.

Gleich im Anschluss übergab er das Wort an Herrn DI(FH) Martin Philipp-Pichler, Produktmanager Micropower.
Das Thema seiner Präsentation war „Hi-Q Shaping - Beste Qualität durch intelligentes Prägen“. Hierbei wurden zuerst die Anlagen der kleinsten Spritzgussmaschine, der MicroPower, erklärt und veranschaulicht. Diese Maschine kann einen Spritzdruck von bis zu 3000bar und ein maximales Spritzvolumen von 4cm³ aufbringen. Eingespritzt wird durch eine 2-stufige Kolbeneinspritzung. Die Besonderheit bei dieser Maschine liegt bei einem Spritzdrucksensor, welcher es ermöglicht, den Druck sehr präzise einzustellen und zu regeln.
Die Anwendungen der Produkte befinden sich bei optischen Teilen, wie zum Beispiel Linsen oder Prismen und in der Medizin. Auch besonders dünnwandige Teile kann man hiermit sehr gut herstellen.
Weiters wurde eine gewöhnliche Spritzgussmaschine und die MicroPower verglichen. Der Vorteil bei der kleinen Maschine liegt bei einem kleinen Massepolster und so auch einem kleinerem Anguss, welches den Fließweg deutlich verkürzt. Ebenso werden die Zykluszeiten so optimiert.

Beim Hi-Q Shaping wurden die wesentlichen Vorteile veranschaulicht:
• Spannungsverminderung durch geringere Scherung
• Messung der Formwandtemperatur oder des Forminnendrucks
• Die Schmelzeviskosität kann berücksichtigt werden um so die Zykluszeit zu verkürzen.
• Es wird ein 5-Punkt-Kniehebel verwendet und so deutlich an Energie eingespart.

In Zukunft wird versucht, das Hi-Q Shaping auf der EcoPower Spritzgussmaschine umzusetzen.

Der zweite Vortrag wurde von DI(FH) Wolfgang Roth, MSc, Leitung Anwendungstechnik/Messen der Fa. Wittmann Battenfield, gehalten. Diesmal war das Thema „Heiße Qualitätssicherung - Optimale Teilequalität durch Inline Thermografie“.

Dieses Prinzip beruht auf den Vergleich eines IST und eines SOLL Wärmebildes eines Spritzgussteils, welches mit einer Wärmebildkamera aufgenommen wird. Diese zwei Bilder werden übereinandergelegt und das Programm erkennt die Unterschiede und kann so mögliche Fehler, welche durch nicht korrekte Kühlung entstehen, erkennen. Die Kühlung wird dann durch ändern des Durchflusses angepasst. Demzufolge wird auch der Zyklus angepasst und die Zykluszeit wird kürzer. Aber auch andere Fehlerquellen, wie zum Beispiel Lufteinschlüsse werden, durch das Wärmebild sichtbar.
Jedes Teil bekommt eine Seriennummer und das Wärmebild wird gespeichert. Dies ist wichtig, um die Rückverfolgbarkeit zu garantieren. Entwickelt wurde dieses Programm von der SKZ Deutschland.

Nach einem kurzen Schlusswort von VÖK-Präsident Ing. Katzmayer lud dieser namens der Fa. Wittmann Battenfeld GmbH zum gemeinsamen Abendessen und zum weiteren Diskutieren.




Vom 02.10.2013







 


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