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VÖK-Vortragsabend am 22. Mai 2012 - Firma ARBURG Österreich GmbH

Kurzbericht von Denise Mandt 5 AHWEU


Auch an diesem Abend begrüßt VÖK-Präsident Ing. Leopold Katzmayer den, trotz der Vielzahl an Veranstaltungen dieser Tage, abermals gut gefüllten Saal. Nicht zuletzt das aktuelle Thema der Produktionseffizienz hat viele ins Palais Eschenbach gelockt. Die Vortragenden der Firma ARBURG Österreich GesmbH, Geschäftsführer Eberhard Lutz und Jürgen Schray, Leiter der Anwendungstechnischen Beratung, gestalteten einen Vortragsabend, der ganz im Zeichen der Umweltfreundlichkeit und dem möglichen Einsparungspotenzial stand.

In der heutigen Zeit von Konkurrenzkampf und steigenden Fixkosten spielt die Produktionseffizienz eine tragende Rolle, um mit dem Mittbewerb Schritt halten zu können. Dieses Einsparungspotential liegt jedoch nicht nur in der täglichen Produktion sondern beginnt schon in der Planungsphase. Dabei steht eine fertigungsgerechte Konstruktion mit einem minimalen Materialaufwand im Vordergrund.

Die für die Verarbeitung notwendigen Werkzeuge bzw. Maschinen sollten durch eine energetisch günstige Auslegung punkten, dabei sollten die Fahrbewegungen der einzelnen Komponenten so gut als möglich synchronisiert werden um so eine Verringerung der Zykluszeit herbei zu führen. Die für den Prozessablauf nötigen Pheripheriegeräte können dank modernster Steuerung optimal und energieeffizient in den Produktionsalltag eingebunden werden. Bei der Auswahl spielen Isolation der Komponenten, aber auch eine konstante Arbeitstemperatur eine wichtige Rolle, da durch Temperaturschwankungen zusätzliche Energiekosten für Heizung oder Kühlung zu Buche schlagen.

Durch die Einbindung mehrerer Arbeitsschritte in einen Zyklus können zusätzliche Maschinen eingespart werden und das Endprodukt effizienter produziert werden. Beispielsweise durch das Fertigen von mehreren Bauteilkomponenten während eines Spritzgusszyklus. Die Energieeffizienz beginnt also schon in der Projektplanung, denn es gilt: „Weg ist Zeit und Zeit ist Geld!“

Dabei sollte natürlich auch immer der Umweltgedanke eine Rolle spielen. Durch vermehrten Einsatz von alternativen Energieträgern und der gleichzeitigen Reduktion von fossiler Brennstoffnutzung und Atomkraft, tut man gleichzeitig der Umwelt und dem firmeneigenen Budgetplan einen Gefallen. Durch eine produktspezifische Temperaturregelung ist es möglich das Teil optimal und obendrein in einer kürzeren Zeit zu fertigen. Das Automatisierungspotential kombiniert mit einer zentralen Steuerung, ergeben einen effizienten Fertigungszyklus.

Diese Umstrukturierungen können in Zukunft sowohl der Umwelt als auch der jeweiligen Firma helfen. Firmenintern ist hierzu eine enge Zusammenarbeit den einzelnen Abteilungen und eine exakte Absprache von Nöten um Produkt, Werkzeug und Maschine perfekt auf einander ab zu stimmen.




Vom 25.05.2012







 


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