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VÖK-Vortragsabend am 20. März 2012 - Firma Engel Austria GesmbH

Kurzbericht von Philipp Taschner, 5AHWEU


Auch an diesem Abend begrüßt Ing. Leopold Katzmayer alle, zahlreich erschienenen Gäste, zu einem weiteren sehr interessanten Vortragsabend. Weiteres weist er, für all jene die, den Newsletter nicht erhalten, nochmals auf alle anstehenden Veranstaltungen im Jahr 2012 hin.

Nach diesem kurzen Ausblick ins Jahr 2012 wurde das Wort an DI(FH) Doris Eder übergeben um über das Thema, "Nutzen statt Funktionen: Datenintegration schafft Mehrwert - Die Spritzgießmaschine im Datennetz" zu referieren. Um Erfolg in der Produktion zu erreichen, gibt es drei Grundgebiete in welchen man Optimierungen durchführen kann. Zu diesen drei Gebieten zählen die Bedienung, die Maschine und der Spritzgießprozess. Eine Vernetzung der Maschinen kann somit in all jenen Gebieten zu einer Optimierung führen, denn diese Vernetzung schafft eine bessere Qualitätsüberwachung und somit eine Prozessoptimierung.

Die ENGEL Austria GmbH bietet genau für diese Vernetzung ein neuartiges System, namens Manufacturing Execution System, kurz MES an. Mit diesem System ist es möglich alle Betriebs- und Maschinendaten zu erfassen, den Produktionsprozess zu dokumentieren, eine Leistungsanalyse durchzuführen und eine Produktionsfeinplanung zu ermöglichen. Bei der Produktionsfeinplanung wird auf die Zusammenarbeit eines Enterprice Resource Planning System und auf die zentrale Kontrolle über alle Maschinen gesetzt, somit kann effizient produziert werden und auf alle möglichen Gegebenheiten eingegangen werden. Zusätzlich bietet das MES noch einige andere Vorteile unter anderem ersetzt es die aufwändige manuelle Erfassung von Daten und stellt die Durchführbarkeit von kontinuierlichen Prüfprozessen sicher.
Mit diesem System wird versucht sich anderen Branchen bei denen es bereits Gang und Gäbe ist, mit einer Vernetzung die Stillstandzeiten zu reduzieren, anzunähern. Mit dem Manufacturing Execution System ist es auch möglich eine Fernwartung durchzuführen, somit ist eine rasche Reaktion möglich. Zusätzlich kann man über eine Art Videotelefonie direkt mit dem Arbeiter vor Ort kommunizieren und das Problem am Bildschirm analysieren.
Dadurch sind weniger Service-Einsätze notwendig und es wird trotzdem eine hohe Qualität im Service gewährleistet.

Als Abschluss gab die Referentin noch einen Ausblick in die Zukunft, hierbei ist damit zu rechnen dass in absehbarer Zukunft Condition Monitoring, also zugreifen auf die Maschine in Echtzeit, möglich wird. Weiteres könnte auch eine Maschine je nach Benutzung notwendige Ersatzteile noch vor Ausfall des Teils bestellen und somit die damit verbundene Stillstandzeit reduzieren. Zusätzlich könnten auch Informationen der Maschine mit einer zentralen Wissensdatenbank verglichen werden und abgeschätzt werden wann Verschleißteile gewechselt werden müssen und andere Instandhaltungsarbeiten durchgeführt werden müssen.

Nach diesem äußerst interessanten Vortrag lud die ENGEL Austria GmbH zu einem Menü und angeregten Diskussionen in die Clubräume der Beletage des Österreichischen Gewerbevereins ein.




Vom 26.03.2012







 


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