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VÖK-Vortragsabend am 06.12.2011 – Neue Produktentwicklungen der Borealisforschung 2011“

Kurzbericht von Philipp Taschner, 5AHWEU


An diesem Abend begrüßt VÖK-Präsident Ing. Leopold Katzmayer alle zahlreich erschienenen Gäste zum alljährlichen Weihnachtsvortragabend. So wie jedes Jahr wurden auch dieses Jahr die Goldene VÖK-Ehrennadel und der Ernst Schmitz-Preis überreicht. Der diesjährige Preisträger der Goldenen VÖK-Ehrennadel war Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr.mont. Walter Friesenbichler. Der von der GFKT verliehene Ernst Schmitz-Preis ging dieses Jahr an Dipl.-Ing.(FH) Stephan Piringer.

Nach der Vergabe der Auszeichnungen stellte Dr. Norbert Reichelt, Manager Open Innovation and Strategic Projects, Borealis Polyolefine GmbH, die neuen Entwicklungen der Borealisforschung vor.

Die Borealis AG ist führender Anbieter von innovativen Lösungen und hat sich als Ziel gesetzt, die Marktführerschaft durch nachhaltige Kundenlösungen zu erhalten. Dadurch sind große Investitionen notwendig, um mit dem Fortschritt mithalten zu können. Die Borealis AG investiert daher vor allem im Mittleren Osten und in Asien; aber auch die Werke in Deutschland und Österreich wurden erweitert und ein neuer Standort in Schweden gegründet. Um den Anforderungen der Kunden gerecht zu werden, wurde in den letzten Jahren auch viel in die Forschung investiert. Hierbei ist die Expansion des Hauptforschungszentrum in Linz, die Borstar PP Pilotanlage in Schwechat und die Semi kommerzielle Katalysator Anlage in Linz zu nennen. Letzere wird Mitte 2012 in Betrieb genommen. Zurzeit arbeiten rund 2.500 Mitarbeiter der Borealis AG im Bereich der Forschung, um immer wieder neue innovative Lösungen anbieten zu können.

Nach dieser interessanten Konzernvorstellung kam Dr. Reichelt zum eigentlichen Thema des Vortragabends. Hierbei wurde ein besonderes Augenmerk auf die verschiedenen Modifikationen von Polypropylen gelegt. Als erstes ist hier die Borstar Technologie als innovative Technik, um PP auf die Anforderungen des Kunden maßzuschneidern, zu nennen. Hierbei wird vom Katalysator über die Polymerisation bis hin zur Extrusion alles auf die Wünsche und Anforderungen des Kunden angepasst, um die gewünschten Ergebnisse zu erhalten.

In der Anwendung finden Produkte wie z.B. Daplen im Autoinnenraum einiger namhafter Autohersteller ihren Platz, wobei hier auch immer weiterentwickelt werden muss, da die Anforderungen stetig steigen. Um den neuesten haptischen Anforderungen gerecht zu werden, wurde im Forschungslabor eine neue Möglichkeit entwickelt, um die Haptik eines Stoffes zu testen, da man sich auf den subjektiven Eindruck der Testpersonen nicht verlassen kann. Somit konnte man ein PP mit einer "silky touch" Oberfläche entwickeln, ohne dass andere Eigenschaften beeinträchtigt wurden. Weiteres kann PP genauer gesagt Xmod mit Kurzglaserverstärkung als Ersatz von PA z.B. für einen Luftansaugkrümmer verwendet werden. Dies führt zu einer Energieersparnis und somit zur Senkung von Kosten. Es wird auch an Innovationen im Außenbereich von Automobilen gearbeitet. Als Beispiel wurden die Bodypanels von Smart und der neuen BMW I8 Serie genannt.

Nach diesem sehr interessanten Vortrag lud die Borealis AG zu einem Menü und angeregten Diskussionen in die Clubräume der Beletage des Österreichischen Gewerbevereins ein.




Vom 22.12.2011







Dr. Norbert Reichelt informiert über die neuen Produkte der Borealisforschung

Techn.Rat Prof. Dr. Hans J. Kaluza hält die Laudatio auf Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr.mont. Walter Friesenbichler

VÖK-Präsident Ing. Leopold Katzmayer (Mitte) überreicht die Urkunde an Prof. Friesenbichler (re.); li.: VÖK-Vizepräsident Dr. Michael Pöcksteiner

Ernst Schmitz-Preisträger Dipl.-Ing.(FH) Stephan Piringer (2.v.li.) mit Laudator Prof. Dipl.-Ing. Harald Wilhelm (1.v.li.), AV Prof. Dipl.-Ing. Helmut Elmecker (3.v.li.) und VÖK-Präsident Ing. L. Katzmayer (4.v.li.)

 


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