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VÖK-Vortragsabend am 17.11.2009 – Boom Software AG

Kurzbericht von Sebastian Hohenauer, 5BHWEU


Einmal mehr begrüßt VÖK-Präsident Ing. Leopold Katzmayer alle, die den Weg ins Palais Eschenbach gefunden haben, zu einem interessanten Abend auf dessen Plan die alljährliche Verteilung der VÖK-Stipendien an die Schüler des TGM sowie ein Vortrag der Fa. Boom Software AG unter dem Titel „Prozessfähigkeitsnachweis ganz einfach … Die innovative Softwarelösung für die Kunststofftechnik!“, stehen.

Die Vergabe von Studienbeihilfen an Schüler der Höheren Lehranstalt für Werkstoffingenieurwesen, Schwerpunkt Kunststoff- und Umwelttechnik am TGM aus dem VÖK-Stipendienfonds hat nun schon seit mehr als 40 Jahren Tradition. Auch in Zeiten der Wirtschaftskrise fanden sich viele Spender, welche insgesamt einen Betrag von fast EUR 15.000.-- zur Verfügung stellten, um die heutigen 21 Schüler und Schülerinnen auszuzeichnen. Die Verleihung findet durch VÖK-Vizepräsident Robert Augmüller statt, welcher heuer das 1000. Stipendium vergeben konnte.

Den Vortrag hält Hr. Gerhard Haas. Die Firma Boom Software AG bietet auf den Kunden angepasste Lösungen, Daten rund um die Kunststoffverarbeitung zu erfassen, dokumentieren und analysieren. Der vorgestellte Boom Process Analyser (B•PA) bietet eine mobile Dokumentationslösung für kleinere Datenmengen, zum Beispiel um eine Fehleranalyse bei regelmäßigen auftretenden Fehlern durchführen zu können. Der B•PM express (Boom Production Manager) bietet eine Erweiterung dazu. Mit der B•PM Komplettlösung entfaltet sich schließlich das gesamte Können der Systemlösung.

Mit dem Modul Datenerfassung lassen sich Daten in Echtzeit auf den Computer übernehmen. Mit dem Auftragsmanagement und der Feinplanung lassen sich Auftragsplanung, Abarbeitungsstand der Aufträge und der Soll-Ist-Vergleich visualisieren. Über das Produktions-Controlling bieten sich dem Anwender Möglichkeiten zur Maschinen-Visualisierung und Zugriff auf Statistiken wie über Umspannzeiten oder die Veränderung der Zykluszeiten über die Einsatzdauer verschiedener Werkzeuge, sowie über die komplette Produktion oder auch das Personal. Toleranzen bei Prozessparametern können mit der Maschinenüberwachung stetig kontrolliert werden. Zusätzlich bietet das System noch die Möglichkeit einer Produktions-Analyse und des Qualitäts Managements.

Vorteile, welche sich durch den Einsatz des B•PM ergeben, sind unter anderem eine einfache und mit geringerem Aufwand verbundene Auslastungsoptimierung der Produktion und eine einheitliche und durchgängige Überwachung der Produktivität, sowie der Prozessparameter für die Produkte. Werden diese mit einem Chip versehen, kann für jedes Produkt nachvollzogen werden, ob dessen Verarbeitungsparameter eingehalten wurden. Damit beugt man Retournierungen von ganzen Lieferungen vor, bei denen ein Kunde ein fehlerhaftes Teil entdeckt hat und spart somit wiederum Zeit und Geld für eine neuerliche Qualitätskontrolle und erneute Lieferkosten.




Vom 14.12.2009







VÖK-Vizepräsident Robert Augmüller (li.) übergibt das eintausendste Stipendium an Sebastian Hohenauer (re.)

Gernot Haas

v.li.n.re.:TGM-AV Prof. DI H. Elmecker, Andreas Schaller von der Fa. Boom Software AG, VÖK-Präsident Ing. Leopold Katzmayer Alle Fotos: DI Alexander Revesz

 


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