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VÖK-Vortragsabend am 21.4.2009 - Montanuniversität Leoben

Kurzbericht von Luana Köttler, 5BHWEU


Auch heute, den 21. April 2009, übernahm VÖK-Präsident Ing. Leopold Katzmayer die Begrüßung der Gäste. Gleich zu Beginn wurde der neue Vorstand des IKV Leoben (Institut für Kunststoffverarbeitung an der Montanuniversität Leoben), Herr Univ.Prof. Dipl.-Ing. Dr.mont. Clemens Holzer, vorgestellt. Er machte seine Ausbildung an der Montanuniversität in Leoben, wobei er sich auf die Elastomere spezialisierte. Seine Diplomarbeit machte er gemeinsam mit den Firmen Engel und Semperit. Als er diese abgeschlossen hatte, arbeitete er sieben Jahre in der Schweiz bei Huber und Suhner, die sich mit Glasfaserkabeln beschäftigten. Dort war er Leiter der Entwicklungsgruppe, der Produktion und Logistik sowie der Technik. Von 2003 – 2009 war sein Arbeitsplatz bei INKA (Institut für nanotechnische Kunststoffanwendungen). Die dortigen Forschungsschwerpunkte waren Nanopartikel-Additive und die Strukturierung von Polymeroberflächen. Seine fachlichen Aktivitäten reichen jedoch noch weiter, er verbrachte viel Zeit in Indien, China, …, war Geschäftsführer des VLK und ist seit 1. März 2009 am IKV Leoben. Dort wird darauf geachtet, dass das Gleichgewicht von Basisforschung und Entwicklungen, Simulation und Praxis, traditionelle Schwerpunkte und Innovationen, sowie Forschen und Präsentieren bestehen bleibt. Er gab uns einen Einblick in das Finanzielle, wie viel Prozent z.B. in Lehre und Vertrieb gesteckt werden. Auch die laufenden Projekte und der Neubau des „Rost- Schwammerls“ waren Inhalt seines Vortrags. Seine beruflichen wie auch seine persönlichen Ziele sind, eine einzigartige Position auszubauen, die Sichtbarkeit zu verbessern, mehr Studierende zu gewinnen und der bereits begonnene Neubau.

Ass.Prof. Dipl.-Ing. Dr. Walter Friesenbichler hielt anschließend einen Vortrag über den „Einsatz von Spritzgießsimulationen bei der systematischen Entwicklung von Kunststoffbauteilen“. Er versicherte uns, dass eine Simulation vor der Produktion eine erhebliche Kostenreduzierung mit sich bringt. Die ambitionierten Ziele sind eine Reduzierung der Durchlaufzeiten von 50 Prozent und eine 30%ige Reduzierung der Produktionskosten. Die Spritzgießsimulation hat eine sehr große wirtschaftliche Bedeutung und ist daher auch wettbewerbsfähig. Durch Optimierung des Kühlsystems können die Kühlzeiten erheblich reduziert werden. Mit dieser vorgestellten Entwicklung sind auch Simulationen von Mehrkomponentenspritzguss möglich. Die Fallstudien aus Pro4Plast sind Led-Zylinder, Pager mit Tastatur, welche eine Langzeitstabilität ausweisen kann, ein Kupplungspedal-Halter und ein adaptives Lichtsystem.

Ich finde, dass diese Vorträge durch die untermauerten Beispiele und präzisen Erklärungen sehr gut bei den Gästen angekommen sind.




Vom 05.05.2009







 


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